NTP – damit der Server richtig tickt

Ein Thema das öfters mal etwas vernachlässigt wird ist das Thema „Zeit“. Oftmals reicht es einem aus, wenn die Uhr in etwa richtig geht und man noch die Zeitzone richtig eingestellt bekommt, fertig. Dabei ist eine exakte Uhr gar nicht so unwichtig. Es gibt viele Dienste, für die eine recht exakte Uhrzeit wichtig ist, wie z.B. 2-Faktor-Authentifizierung oder auch das Authentifizierungsprotokoll Kerberos. Geht die Uhr „zu viel“ falsch, funktioniert die Anmeldung über diese Dienste nicht mehr. Bei 2FA ist eine Abweichung von einer Minute meist noch verkraftbar, bei Kerberos reichen jedoch schon Fehler im Sekundenbereich und das Protokoll funktioniert nicht mehr.

Aber auch das Auffinden von Fehlern wird erleichtert. Hat man ein Setup aus zwei oder mehreren Servern, ein Server ist z.B. Proxy, auf den anderen läuft die Applikation, so ist es sehr hilfreich wenn die Zeiten in den Log-Dateien der Server vergleichbar sind. Und nicht „10:13:12“ auf Server A entspricht „10:13:42“ auf Server B und das wiederum entspricht „10:13:34“ auf Server C…

Zum Glück gibt es ein einfaches Protokoll, dass unser Problem lösen kann: NTP. Und dazu gibt es auch gleich einen fertigen Client/Server, den man nur noch zu installieren braucht. Dafür führen wir als erstes auf der Konsole folgenden Befehl aus:

$ apt-get install ntp

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HP Officejet 6700 Premium – Tintenstand mit munin überwachen

Durch Zufall hab ich herausgefunden, dass die meisten HP Drucker ein offenes SNMP-Interface haben, über dieses man verschiedene Parameter abfragen kann, unter anderem den Tintenstand. Als ich dies bei meinem HP Officejet 6700 Premium testete, antwortete dieser auch prompt auf SNMP-Anfragen. Diese Entdeckung wollte ich mir gleich zu Nutze machen, um den Tintenstand mit munin zu überwachen. Nach einer kurzen google suche fand sich auch schnell ein kleines Skript, was aber nicht funktionierte. Zum Glück ließen sich die Probleme schnell lösen.

Zunächst einmal muss man die passenden OIDs herausfinden, die die entsprechende Information enthalten. Leider konnte ich keine passende MIB-Datei finden, sodass ich mich selbst auf Suche begeben musste. Als erstes installieren wir auf unserem System die SNMP-Tools, falls noch nicht vorhanden:

$ apt-get install snmp

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SSH mit Zwei Faktor Authentifizierung (2FA) absichern

Heute mal eine kurze Anleitung, wie ich unter Debian Jessie meinen SSH-Login über Zwei Faktor Authentifizierung (2FA) abgesichert habe. Am einfachsten geht das mit dem von google bereitgestelltem PAM-Modul „libpam-google-authenticator“. Dieses installieren wir als erste auf unserem Server mit folgendem Befehl:

$ apt-get install libpam-google-authenticator

Danach installiert sich automatisch das benötigte Modul. Dies müssen wir nun noch konfigurieren. Als erstes legen für die Nutzer, die später die 2FA nutzen sollen, Tokens an. Dazu loggen wir uns als der User, für den das Token bestimmt ist, ein. Am einfachsten geht das mit folgendem Befehl:

$ su [USER]

Sind wir nun als der korrekte Nutzer am System angemeldet, führen wir folgenden Befehl aus:

$ google-authenticator

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Windows – Tasten umbelegen

Da mein ThinkPad eine englische Tastatur hat, ich aber trotz den vorzügigen des englischen Layouts gerne ein deutsches Layout hätte, hab ich die Tasten mit entsprechenden Klebern überklebt. Das klappt auch soweit ganz gut, bis auf die „< > |“ (Größer-Kleiner-Strich) Taste. Diese Taste gibt es leider nicht auf der englischen Tastatur, links neben dem Y ist direkt die Großschreibtaste.

Meine Lösung: Da ich die rechte Strg-Taste eh nie nutze (außer um eine VM zu verlassen, auf dem Laptop lasse ich aber aufgrund des hohen Alters keine VMs laufen), hab ich mir diese zu meiner „Größer-Kleiner-Taste“ umgebaut. Also einfach den Sticker draufgeklebt und die Änderung im System vorgenommen.

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Virtual Box Tutorial – Einstieg in die Virtualisierung

Es gibt mal wieder was neues, diesmal zum Thema Virtualisierung mit Virtual Box 🙂

Virtual Box ist eine kostenlose Virtualisierungs-Software. Mit dieser Software habt ihr quasi einen PC im PC. Das ermöglicht es, z.B. Linux und Windows gleichzeitig an einem Rechner zu nutzen. Und das ist auch mein Haupteinsatzzweck. Da meine Desktop/Laptops alle mit Windows laufen, ich aber trotzdem immer wieder Linux brauche, nutze ich diese Software. Zudem kann ich mir damit auch brauchbare (!) „Sicherungspunkte“ erstellen (nicht zu verwechseln mit den Sicherungspunkten, die Windows anbietet und mir noch nie geholfen haben), falls mal was schief geht 😉

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Mein „HP ProLiant N40L Microserver“ – erste Einrichtung

So hier gibt es mal wieder einen neuen Eintrag, hauptsächlich für mich als Gedächtnis-Stütze 😉

Ich habe seit längerem einen HP ProLiant N40L Microserver, jedoch ist es jetzt mal an der Zeit das System ordentlich einzurichten. Verbaut ist als System-Platte eine 128GB Crucial m4 SSD sowie 2x 2TB WD RED und 2x 4TB WD RED. Dabei werden die zwei 4TB Platten zu einem mdadm RAID1 zusammengefasst. Als Betriebssystem kommt Debian zum Einsatz. Das Netzteil wurde durch eine picoPSU ersetzt und der Server hängt am 12V Hausnetz und somit auch an einer Notstromversorgung.

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